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Kleiner Auszug aus meinem Islamessay :)

Vorab mein Essay pro Islam. Das hat zwei Gründe zum einem sind meine Eltern beide Muslime und deshalb weiß ich, dass der Islam gar nicht so schlecht ist und zum anderen hört man nur schlechtes über den Islam und deshalb möchte ich hier und jetzt die Möglichkeit nutzen, um was Positives zu sagen.  

 

Muhammad kam zu der Überzeugung, als er immer wieder erleben musste, wie Polytheisten und die Christen und Juden seine Versuche sie zu Bekehren verweigerten,  dass die Annahme bzw. Verweigerung des Islam eine Bestimmung der Allmacht Gottes sei und dem Gewissen des Menschen verstanden werden muss. Selbst der Prophet war nicht berechtigt sich darüber aufzuregen, auch er musste zur Kenntnis nehmen: „Wenn Dein Herr wollte, würden die, die auf der Erde sind, alle zusammen gläubig werden. Bist du es etwa, der die Menschen zwingen kann, gläubig zu werden?“

 

„Muhammad ist der Gesandte Gottes, und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen (Mekkanern) gegenüber heftig, gegeneinander aber barmherzig.“

„O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die in eurer Nähe sind. Sie sollen von eurer Seite Härte spüren. Und wisst, dass Gott mit den Gottesfürchtigen ist.“

„O Prophet, setze dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und fasse sie hart an. Ihre Heimstätte ist die Hölle – welch schlimmes Ende!“

Die in diesen Texten erkennbare Härte erklärt sich durch die tödliche Bedrohung, der die islamischen Gemeinschaft von Seiten der mekkanischen Gegner und deren Verbündeten ausgesetzt war.

 

Die heutigen Möchtegerngelehrten, die zum Krieg gegen den Westen aufrufen, berücksichtigen in keiner Weise die geschichtlichen Umstände, die als Anlass für den koranischen Aufruf zum Kampf dienten (Verfolgung und tödliche Bedrohungen von Seiten der Mekkaner.) Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Angaben des Koran ohne Verkürzung genau wiederzugeben und ihr Anliegen zu verdeutlichen.

 

Islam über andere Religionen

Der Koran kritisiert zwar die Juden und die Christen vor allem wegen ihrer Verweigerung den Propheten und die Echtheit des Korans anzuerkennen. Die sozial und politisch relevanten Bestimmungen des Koran in Bezug auf Juden und Christen stehen im Zusammenhang mit den damaligen Umständen des Lebens der islamischen Gemeinschaft, die sich in einem Lebenskampf gegen ihre Feinde aus Mekka befand und diesen Kampf bestehen musste. Es gibt also keine pauschale Ablehnung des Judentums und des Christentums. Im Gegenteil, der Status, den Juden und Christen im Islam haben, bedeutet, dass Juden und Christen frei sind, sogar dazu verpflichtet werden, ihren eigenen Gesetze zu befolgen (Zitat: „Und würden sie die Tora und das Evangelium und das was ihnen von ihrem Herrn herabgesandt wurde, einhalten, sie würden von oben und unter ihren Füßen essen bekommen.“ oder „O ihr Leute des Buches, ihr entbehrt jeder Grundlage, bis ihr die Tora und das Evangelium und das, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt wurde, einhaltet&ldquo

Von den Juden steht im Koran: „Wie können sie dich zum Schiedsrichter machen, wo sie doch die Tora besitzen, in der das Urteil Gottes enthalten ist...? Wir haben die Tora hinabgesandt, in der Rechtleitung und Licht enthalten sind, danach urteilen, und auch so auch die Rabbiner und die Gelehrten, aufgrund dessen, was ihnen vom Buche Gottes anvertraut wurde ... Diejenigen, die nicht nach dem urteilen, was Gott herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen“

Von den Christen steht im Koran: „Und wir ließen nach ihnen Jesus, den Sohn Marias, folgen, damit er bestätige, was von der Tora vor ihm vorhanden war. Und wir ließen ihm das Evangelium zukommen, das Rechtleitung und Licht enthält und das bestätigt, was von der Tora vor ihm vorhanden war, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. Die Leute des Evangelium sollen nach dem urteilen, was Gott darin herabgesandt hat. Und diejenigen, die nicht nach dem urteilen, was Gott herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.“

Zu Muhammad steht im Koran: „Und wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, damit es bestätige, was vom Buch vor ihm vorhanden war, und alles, was darin steht, fest in der Hand habe. Urteile nun zwischen ihnen nach dem, was Gott herabgesandt hat ...“

Zu den drei Religionen sagt der Koran abschließend: Für jeden von euch haben wir eine Richtung und einen Weg festgelegt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Doch will er euch prüfen in dem, was er euch hat zukommen lassen. So eilt zu den guten Dingen um die Wette“.

 

So etwas abgeändert!! 

 

18.11.08 20:18
 


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